Dorfchronik

  • 1120 - Erste urkundliche Erwähnung
  • 1400 - Rhenegge gehört zum Archidiakonat Horhusen (=Marsberg)
  • 1413 - Die Korbacher Bürgerschaft besiegt die Padberger bei Dingeringhausen. Danach fällt das Gogericht Flechtdorf, zu dem auch Rhenegge gehörte, an die Grafschaft Waldeck
  • 1427 - Das Kloster Flechtdorf erwirbt vom alten Hause in Padberg einen Hof zu Renege. Er wird von Henne Greven nach "Meierrecht" bewirtschaftet.
  • 1451 - Am 1. May wird der "groete Hof" an das Kloster Flechtdorf verkauft.
  • 1522 - Die waldeckischen Grafen ordnen für ihr Gebiet die Evangelisch-Lutherische Predigt an.
  • 1571 - Erste Erwähnung der Rhenegger Linde (zwischen Rhenegge und Adorf).
  • 1587 - Älteste "Capellen-Rechnung" - danach hatte die Kirche bereits eine Uhr.
  • 1623 - Das Adorfer Kirchenbuch berichtet über Schulmeister in Rhenegge.
  • 1648 - Ende des 30-jährigen Krieges. Die "Capelle ist genzlich ruinieret"
  • 1660 - Ältestes vorhandenes Schriftstück der Schützengesellschaft Rhenegge.
  • 1664 - Erstes noch vorhandenes "Salbuch".
  • 1699 - Die "Rhenegger Mühle" wird gebaut.
  • 1758 - 19 Gebäude brennen ab.
  • 1807 - Waldeck gehört zum Königreich Westfalen unter Napoleons Bruder.
  • 1822 - 6. März Großbrand, Capelle brennt auch ab, ebenso das Schulhaus.
  • 1822 - Schulbau "nahe der Kirche".
  • 1823 - 1. Dezember wieder ein Brand in Rhenegge.
  • 1825 - Wiederaufbau der Kirche - 1827 beendet.
  • 1830 - Ein Totenhof wird an der Straße nach Adorf angelegt.
  • 1848 - Gesetz zur Ablösung des Zehnten und Einführung der Selbstverwaltung der Gemeinden in Waldeck.
  • 1850 - Erste Gemeindeordnung wird erlassen.
  • 1858 - Die beim Brand beschädigte Glocke wird neu gegossen und im Kirchturm eingehängt.
  • 1870 - Gründung des Burschenvereins.
  • 1872 - Erste Dreschmaschine in Rhenegge.
  • 1875 - Die Kirche bekommt eine Orgel.
  • 1887 - Neue Schule "Am Knappe" gebaut.
  • 1888 - Männer- und Junglings-Verein wird gegründet. Er baut ein Vereinshaus auf dem Knappe.
  • 1889 - Aus dem Männer- und Jünglings-Verein geht der Männergesangverein Rhenegge hervor.
  • 1892 - "Auf dem Kampe" wird ein neuer Friedhof angelegt.
  • 1895 - Gründung des Kriegervereins.
  • 1899 - Erster Telefonanschluss als öffentlicher Fernsprecher in der Poststelle
  • 1899 - Gründung der Spar- und Darlehenskasse.
  • 1901 - Schützengesellschaft errichtet Festzeltgestell aus Rundholz auf dem Aulsch.
  • 1902 - Gründung Molkereigenossenschaft Rhenegge
  • 1912 - Bau der Diemeltalsperre - beendet 1924
  • 1913 - Gründung des Turnvereins Rhenegge.
  • 1920 - Rhenegge wird an das Stromnetz angeschlossen.
  • 1922 - Rodung von gemeindewald am Eisenberg um für kleinere Landwirte und Arbeiter landwirtschaftliche Nutzflächen in Eigenleistung zu schaffen.
  • 1926 - Errichtung des Ehrenmals für die Gefallenen und Vermissten des 1. Weltkriegs.
  • 1929 - Durch Staatsvertrag Vereinigung Waldecks mit Preußen
  • 1934 - Gründung der freiwilligen Feuerwehr.
  • 1935 - Neubau der Schützenhalle auf dem Aulsch.
  • 1945 - Einmarsch amerikanischer Truppen am 31.03. (lt. Bericht von Kurt Emde im OSiBu) - Ende des zweiten Weltkriegs am 08. Mai.
  • 1953 - Der Sportplatz wird auf dem Knapp/am Aulsch gebaut.
  • 1953 - Die alte "Rhenegger Linde" von 1571 ist abgestorben und wir durch eine neue ersetzt.
  • 1955 - Bau der Gemeindewasserleitung - 1959 fertig gestellt.
  • 1955 - Am 03. Mai wird auf dem Schützenplatz ein Kastanienbaum gepflanzt.
  • 1956 - Wiedergründung des DRK-Ortsvereins.
  • 1958 - Das "Hotel Sonnenhof" wird gebaut - Fertigstellung 1960.
  • 1960 - Großfeuer bei Köchling (Musjohann) und Pohlmann (Richts)
  • 1961 - Gründung Forstbetriebsvereinigung.
  • 1964 - Aus "Hotel Sonnenhof "wird "Sanatorium Sonnenhof" eine Krebsnachsorgeklinik mit 120 Betten.
  • 1964 - Gründung des Landfrauenvereins.
  • 1964 - In der Rhenegger Schule wird die Oberstufe aufgegeben. Die Kinder fahren jetzt mit dem Bus zur Mittelpunktschule in Adorf.
  • 1968 - Bau der Kanalisation - Fertigstellung 1969.
  • 1969 - Einführung der Müllabfuhr (1 Tonne pro Haushalt)
  • 1969 - Die Molkerei Rhenegge wird geschlossen.
  • 1971 - Zusammenschluss zur Gemeinde Diemelsee mit 12 weiteren Ortsteilen - Verwaltungssitz in Adorf.
  • 1972 - Die Friedhofskapelle wird gebaut.
  • 1972 - Für die Wasserversorgung werden neue Brunnen erschlossen.
  • 1974 - Der "Naturpark Diemelsee" erstellt eine Freizeitanlage in der "Subicke".
  • 1975 - Ende der der Schule in Rhenegge - auch die Unterstufe wird jetzt in der Adorfer Mittelpunktschule unterrichtet.
  • 1976 - Das Jagdhornbläser-Corps Rhenegge wird gegründet.
  • 1980 - Rhenegge wird als Luftkurort anerkannt.
  • 1983 - Straßennamen und neue Hausnummern werden eingeführt - bis dahin bestanden nur Hausnummern.
  • 1985 - Das Schulgebäude wird verkauft.
  • 1985 - Bau des Dorfgemeinschaftshauses - zunächst mit der Bezeichnung "Haus des Gastes".
  • 1986 - Die Freiwillige Feuerwehr Rhenegge bezieht Neubau beim DGH.
  • 1989 - Der "Sonnenhof" wird mit 390, später sogar 500 Betten Wohnheim für Um- und Übersiedler aus Osteuropa.
  • 1999 - Der "Sonnenhof" wird nicht mehr als Wohnheim benötigt und wird geschlossen. Keine neue Verwendung in Aussicht.
  • 2020 - Dorfjubiläum "900 Jahre Rhenegge". Wegen Freischießen sollen die Feierlichkeiten erst Pfingsten 2021 statt finden.

(Quelle: Waldeckische Ortssippenbücher Band 71 Rhenegge)